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Jugend und Pilze


Im Jahre 2006 haben uns in der Schweiz diverse Medien-Mitteilungen über Jugendliche aufgeschreckt. Stichworte dazu sind „Seebach“ und „Steffisburg.

Was bei all diesen Meldungen leider zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass die grosse Mehrzahl der Jugendlichen Werte hochhält, welche innerhalb unserer Gesellschaft anerkannt und gültig sind.
Jugendlichen engagieren sich, sei dies in der Politik, in Vereinen, in Organisationen, oder auch ganz privat, was sich z.B. darin äussert, dass klassische Gesellschaftsspiele zur Zeit wieder ein grandioses Comeback feiern dürfen.
Der Gang in die Natur, vor allem bei den urbanen Jugendlichen ist wieder hip.  


Freude an den Pilzen ist bei Kindern noch einfach zu wecken. Wie können wir diese Freude aber ins jugendliche Alter transferieren? Wie, so fragen wir uns, können wir junge Leute für die Mykologie begeistern? Wie bringen wir sie dazu, sich auch in unseren Vereinen zu engagieren? Wie können wir den Jugendlichen vermitteln, dass wir ein spannendes und abwechslungsreiches Freizeitangebot bieten?

Ist es denkbar, dass wir an Openairs Pilzrisotto anbieten? Ist es möglich, einen nationalen „Kinder- und Jugendtag für Pilze“ durchzuführen? Können wir mit Jugendorganisationen wie Pfadi und Jungwacht/Blauring enger zusammenarbeiten? Bringen wir es fertig, unser Wissen in die Lehrlingsausbildung für naturnahe Berufe (Landschaftsgärtner, Gärtner, Förster etc.) in Form eines „Pilztages“ einzubringen? Wie können wir die Überalterung unserer Vereine stoppen?  


Viele solcher Fragen beschäftigen uns. Wir alle wissen, dass unsere Vereine seit Jahren schweizweit Kinder- und Jugendarbeit durchführen. Was wir benötigen, ist ein Pool an Ideen und Vorschlägen, damit diese Arbeit koordiniert und effizient angepackt und durchgeführt werden kann. Alle machen mit und bringen ihre Ideen ein.

Das Thema „Jugend und Pilze“ ist eine grosse Aufgabe.
Sie kann sich nicht auf das Jahr 2007 beschränken. Zum Jahresthema wurde es erkoren, weil wir einen Anfang brauchen. Machen wir mit Freude diesen Schritt! Ein guter Anfang ist die Basis für eine erfolgreiche Fortführung.
Ihnen, liebe Pilzfreundin, lieber Pilzfreund, gebührt heute schon unser aller Dank für Ihren Beitrag.